Suche
Suche Menü

D3 – Beim internationalen Provinzial U11 Pfingstcup 2017 erreichte der Jahrgang 2006 in der Goldrunde einen hervorragenden 2.Platz!

IMG-20170604-WA0130

Am Pfingstwochenende trat der Jahrgang 2006 beim internationalen Provinzial U11 Pfingstcup 2017  in Düsseldorf/Krefeld an. Über 180 Mannschaften aus ganz Europa nahmen an diesem Mega-Event teil. Auf sieben Sportanlagen in Düsseldorf und Umgebung wurde der Sieger ermittelt. Auch der 1.SC Feucht stellte sich der Herausforderung und konnte einen tollen 2.Platz in der Goldrunde erspielen.

IMG-20170604-WA0130

Am Freitag, 02.06.2017 war es soweit. Nicht nur das die Jungs sich für zwei Wochen von der Schule in die Ferien verabschiedeten – Zuhause warteten schon die Eltern auf gepackte Koffern und Sporttaschen – die Fahrt nach Düsseldorf/Krefeld lag vor ihnen. Dort trat man am 03.und 04.06.2017 beim internationalen Provinzial U11 Pfingstcup 2017 an. Man befand sich in prominenter Gesellschaft. Neben uns meldeten sich noch Mannschaften wie Manchester City (Titelverteidiger), Benfica Lissabon, Juventus Turin, AS Rom, Besiktas Istanbul, Galatasaray Istanbul, West Ham United, FC Zenit St. Petersburg, Borussia Dortmund, Bayer 04 Leverkusen, Borussia M’gladbach, PSV Eindhoven, 1. FC Köln, PAOK Saloniki, FC Genua, Atalanta Bergamo, FSV Mainz 05, Blackburn Rovers, Malmö FF, Rapid Wien, Austria Wien, Lok Moskau, FC Burnley, Sporting Lokeren,uvm an. Doch Bange machen gilt nicht – Vorfreude war vorhanden gepaart mit Mut und Wille die vermeintlich „Großen“ zu ärgern.

Dieses Event verlangte jedoch erstmal einige Vorarbeiten, auch in Feucht. Müslüm konnte nicht auf das gesamte Team zurückgreifen. Arda, Kilian und Moritz meldeten sich von der Mannschaft schweren Herzens ab – die Kids wurden gezwungen mit ihren Eltern in den Pfingsturlaub zu fahren. Somit musste Müslüm sich etwas einfallen lassen. Es wurden drei Gastspieler eingeladen. Mit Adrian, Dyami und Domi war man sich dann auch schnell einig.

So begann dann am Freitagnachmittag der Trip nach NRW. Einige Familien fuhren selbst, andere schlossen Fahrgemeinschaften und dann gab es auch noch die Papa-Sohn Fahrgemeinschaft.

IMG-20170602-WA0002

Diese übernahm den Kleinbus des SC. So zog der Nachmittag ins Land und die Karawane vereinzelt Richtung NRW – die Handys der Eltern glühten  – jeder gab von seinem Standort Tipps um den nächsten Stau zu umfahren oder meldete sich mal kurz vom falschen Hotel in Krefeld.

IMG-20170602-WA0001

IMG-20170605-WA0015

IMG-20170602-WA0004

IMG-20170605-WA0013

IMG-20170605-WA0017

IMG-20170605-WA0018

Gegen 20:30 Uhr waren dann aber alle glücklich und zufrieden im richtigen Hotel angekommen. Während um diese Uhrzeit die ersten Ankömmlinge sattgegessen vom Italiener um die Ecke zurück kamen, verweilten die Späteintrudler unten im hoteleigenen Restaurant und warteten extrem geduldig auf ihr dunkles Bier (wurde nach ca. 25 Minuten serviert – vermutlich also in Düsseldorf gezapft), die Saftschorle (gleiche Lieferzeit) und das stille Wasser (ebenso gleiche Lieferzeit). Einzig der Wein wurde in einer angemessenen Zeit gereicht. Aber wer am Freitagnachmittag die A3 übersteht hat natürlich dann auch viel Geduld auf sein Getränk ein paar Sekunden länger zu warten. Also, nachdem die Eltern den Abend noch etwas gemeinsam in geselliger Runde verbrachten, kundschafteten die Kids in aller Ruhe das Hotel und den dazugehörigen, großzügigen Garten aus. Jeder weiß ja wie das ist wenn Kids längere Reisen im Auto über sich ergehen lassen müssen, deshalb war es umso schöner, dass die Jungs sich anscheinend gesittet benahmen – jedenfalls kamen bis heute keine Beschwerden bei uns an! So wurde die Nacht dann etwas kürzer für alle Beteiligten. Am nächsten Morgen klingelte der Wecker schon recht früh – Müslüm und Levo gaben den Treffpunkt mit 8 Uhr an der Sportanlage von Hellas Krefeld vor – danach musste sich jeder richten. Nach einem leckeren Frühstück machte sich der Feuchter Tross dann auf zur Spielstätte.  Alle waren fast pünktlich (wg. ein paar Minuten hin oder her), das Zelt wurde aufgestellt, Obst und Gemüse geschält, der Feuchter Fanbereich bezogen und der Kaffee des Turnierausrichters getestet und für gut befunden.

20170604_084350

20170603_093813

IMG-20170603-WA0000

IMG-20170604-WA0111

Die Mannschaft machte sich warm und fokussierte sich auf die bevorstehende Aufgabe. Wir waren in der Gruppe 8 zusammen mit  PAOK Saloniki, Bröndby 93 Kopenhagen, MSV Duisburg, VfB Ginsheim und SV BW Neuhof.

Der Turniermodus war „heftig“. Die Gruppen bestanden alle aus 6 Mannschaften – je nach Gruppenplatzierung qualifizierte man sich für die Championsrunde, Platinrunde, Gold-, Silber-, oder Bronzerunde sowie FairPlay- und Bornerrunde. Der Erst- und Zweitplatzierte jeder Gruppe konnte durch ein Überkreuzspiel gegen die anderen beiden Erst- und Zweitplatzierten der Nachbargruppe sich für die Champions- bzw. Platingruppe qualifizieren – also die Sieger der Überkreuzspiele zogen in die Championsgruppe ein.

20170603_091314

Dann war die Zeit gekommen – unser erster Gegner war Bröndby Kopenhagen. Wie wichtig es ist den Auftakt nicht zu versauen muss ich nicht erwähnen. Die Mannschaft gab die kompletten 15 Minuten Spielzeit Gas, spielte und arbeitete  stark – mit 1:0 (René) wurde das Spiel gegen einen guten Gegner gewonnen. Die ersten drei Punkte waren auf der Haben-Seite. Als nächstes trafen wir auf den VfB Ginsheim. Diese Mannschaft überraschte, hatte dem MSV Duisburg ein 2:2 abgetrotzt – dementsprechend waren wir gewarnt. Der SC war wieder hellwach, legte los wie die Feuerwehr und erarbeitete sich Chancen im Minutentakt. Am Ende war der Gegner von unseren Jungs „überrannt“ worden und wurde mit 6:0 (3xRené, Max, Dyami und Antonio) vom Platz geschickt. Unser drittes Spiel lief ähnlich. Gegen den SV BW Neuhof trafen wir auch 6 Mal (4xRené, 2xMax) ins Schwarze und standen hinten sicher. Nach drei Spielen waren wir zusammen mit PAOK Saloniki Tabellenführer – beide Teams 9 Pkt. – der MSV Duisburg war mit 4 Punkten aus drei Spielen schon im Zugzwang. Dann das Spiel gegen die Griechen. Hier ging es gleich richtig zur Sache – beide Mannschaften spielten offensiv. Die erste Chance hatten wir, kein Treffer! PAOK machte es besser, ging früh in Führung (2.Min.). Die Mannschaft war bärenstark, ging aggressiv in die Zweikämpfe und war extrem laufstark. Ein Fehler von uns ermöglichte sofort das 0:2 (3.Min.). Jetzt merkte man schon an der Körpersprache – wir waren angeknackst. PAOK spielte weiter nach vorne, wir konnten nur reagieren. Folgerichtig fiel das 0:3 (9.Min.). Der Treffer von Max in der 11.Minute zum 1:3 war nur ein kurzes Aufbäumen – PAOK konterte sofort und erzielte den Treffer zum 1:4 (13.Min.) Endstand. Eigentlich ist dieses Ergebnis nicht schlimm, es war nicht wirklich viel passiert. Duisburg gewann zwar seine vierte Partie und hatte nun 7 Punkte auf dem Konto, wir jedoch waren immer noch auf dem 2.Platz mit 9 Punkten – uns reichte im letzten Spiel beim direkten Vergleich mit dem MSV ein Unentschieden – Vorteil also SC Feucht! Müslüm reagierte, baute die Mannschaft um – versuchte die „hängenden“ Köpfe frei zu machen. Dann war es soweit – das Spiel begann.

20170603_110419

IMG-20170604-WA0122

Erst ein offenes Spiel, doch dann fing es an nur in eine Richtung zu gehen. Auslöser war ein Glücksschuss aus der zweiten Reihe über unseren Torwart hinweg wo sich der Ball unter die Latte senkte und im Tor einschlug zum 1:0 für den MSV. Innerhalb von sieben Minuten stand es 4:0 für Duisburg. Der SC war über die gesamte Partie gelähmt, kraftlos und ohne Gegenwehr wurde das Spiel verloren – René konnte noch kurz vor Schluss den Ehrentreffer zum 4:1 Endstand erzielen.  Die Jungs schlichen vom Platz – das Spiel gegen PAOK hatte so viel Kraft gekostet das man sich in den 18 Minuten Pause bis zum Spiel gegen den MSV nicht erholen konnte.  Mit gesenkten Köpfen ging es zum Mannschaftszelt – die Stimmung war gedämpft – nicht nur bei den Spielern. Eine sehr gute Ausgangsposition ließ man liegen, sich sprichwörtlich die Butter vom Brot nehmen – leider. Somit kamen wir als Gruppendritter nicht mehr in das Überkreuzspiel für die Champions- bzw. Platinrunde. Wir waren jetzt für die Goldrunde qualifiziert und wurden in die Gruppe R eingepflegt. Zu allem Überfluss war auch noch das erste Gruppenspiel der Goldrunde für heute angesetzt. Wir trafen auf Lok Plovdiv (Bulgarien). Die Mannschaft war  stark und hatte den mit Sicherheit größten Spieler (Nummer 19 – ca. 1,85m) des gesamten Turniers in ihren Reihen. Müslüm und Levo hatten erstmal Schwerstarbeit zu leisten – die beiden Niederlagen mussten aus den Köpfen der Spieler und die müden Knochen/Muskeln nochmal auf Betriebstemperatur gebracht werden. Die Körpersprache deutete auf nichts Gutes hin, jedoch sollten die Jungs den Pessimisten die Skepsis bald nehmen. Das Team fightete und kämpfte, gab keinen Ball verloren und holte nochmal alles aus sich heraus. Nach Toren von René und Max bei nur einem Gegentor wurde die Partie dann auch mit 2:1 gewonnen. Es war ein wirklich hartes Stück Arbeit – und mit dem Gefühl des Sieges aus dem letzten Spiel ging es dann auch besser auf den Heimweg als mit den schmerzhaften Niederlagen aus der Vorrunde.

Jetzt war Freizeit angesagt – der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Ein Teil fuhr zur U10 die zeitgleich den OKI-Cup ganz in der Nähe spielte. Ein anderer Teil entspannte sich im Hotelzimmer (Mittagsschläfchen), die Nächsten fuhren mit ein paar Jungs zum Eis essen. Ein Großteil der Mannschaft traf sich dann gegen 14:45 Uhr im hoteleigenen Schwimmbad und tobte sich dort aus. So verbrachte jeder den Nachmittag wie er wollte. Dass dann auch noch ein bekanntes Bekleidungsgeschäft in Krefeld ansässig ist brachte so manche Mama ins Schwitzen und schwupps – schon befand sich der dazugehörigen Mann mitten im Shoppingcenter (Stöhn)! Der Nachmittag verging und schon war es 18:30 Uhr. Der Feuchter Tross traf sich zum Essen im Restaurant „Poseidon“. In geselliger Runde wurde gefachsimpelt, gegessen und getrunken – man lernte sich ein bisschen besser kennen (Gastspieler-Eltern) und hatte jede Menge Spaß. Irgendwann war es dann aber soweit – schnell bezahlen und ab ins Hotel – Champions League Finale stand auf dem Plan. Im Hotel angekommen war ausgemacht, dass die Jungs die erste Halbzeit noch zusammen anschauen können – danach wurden sie dem Sandmann übergeben. Jungs im Bett – Eltern an der Bar oder in der Lobby beim Fußballschauen. Hier wurde nochmal rückblickend über den Tag die Leistung der eigenen Mannschaft bewertet und nach vorne geschaut – dort wurde während dem Finale zw. Juve und Real nochmal die Deutsch-Fränkisch-Türkisch-Rumänische Kommunikation vertieft. Nebenbei gab es dann noch fachmännische Kommentare über den Spielstand bzw. das Endergebnis und zum Schluss wurde der bunte Abend mit viel Lachen verabschiedet. So ging fast jeder zufrieden ins Bett, stimmt’s Ronny?

Der Sonntag brach an, gegen 7:30 Uhr konnte man gut gelaunte Feuchter Jungspunde beim Frühstück erblicken. Nach dem Frühstück noch mal kurz vor dem Hotel zum obligatorischen Foto aufgestellt …

IMG-20170604-WA0109

… und schon ging es ab zur Bezirkssportanlage. Jetzt erfuhren wir auch wer unser Gruppengegner neben Lok Plovdiv waren. Zu uns in die Gruppe stießen die Mannschaften Sporting Lokeren aus Belgien und Vasalunds IF aus Schweden. In der Goldrunde waren neben unserer Gruppe aber auch namhafte Mannschaften wie Besiktas Istanbul, Blackburn Rovers, SC Paderborn, Borussia Dortmund, Queens Park Rangers, usw. vertreten – also sicher keine Laufkundschaft.

Die Eltern bereiteten wieder alles für die jungen Kicker vor (Zelt aufgebaut, Obst & Gemüse mundgerecht zubereiteten) und suchten sich in der Fan-Zone wieder das passende Plätzchen. Plötzlich hallte ein Aufrschrei durch das Stadion – Reini, das Maskotchen wurde entdeckt und ab sofort als Glücksbringer eingesetzt.

Reini, das Maskotchen

Reini, das Maskotchen

Die Trainer und das Team fokusierten sich auf die Tagesaufgaben. Lokeren hatte Vasalunds gestern mit 3:0 besiegt – wir waren also gewarnt. Vor unserem Spiel standen sich aber erstmal Plovdiv und Vasalunds gegenüber – die Bulgaren konnten mit 1:0 gewinnen. Jetzt waren wir an der Reihe. Der SC war frisch und gut eingestellt – der Gegner wurde früh attackiert und folgerichtig gingen wir nach 5 Minuten mit 1:0 durch René in Führung. Sporting Lokeren war jedoch nicht gewillt als Verlierer vom Platz zu gehen und setzte und gehörig unter Druck. Unsere Defensive hatte Schwertarbeit zu verrichten und selbst als Max nach einem tollen Solo das 2:0 markierte (9.Min.) gaben die Belgier nicht klein bei. In der 12.Minute schlug es dann bei Kerem Can im Tor ein zum 2:1, jedoch mehr ließ unsere Abwehr nicht zu und so gewannen wir die Partie mit 2:1. Ein Blick auf die Tabelle verriet – wir waren gut dabei. Vor dem letzten Spiel hatten wir 6 Pkt, Lokeren und Plovdiv je 3.Pkt. und Vasalunds 0 Pkt. Lokeren besiegte Plovdiv mit 3:1 – war jetzt Punktgleich mit uns und hatte das bessere Torverhältnis – uns würde ein Remis im nächsten Spiel genügen um als Gruppenerster gegen den Gruppenzweiten der Nachbargruppe zu spielen. Das Spiel begann und wir waren wieder mit den Gedanken überall, jedoch nicht auf dem Spielfeld. Behäbig, langsam und nicht anwesend lagen wir schnell mit 0:1 hinten. Zwar konnte Adrian nach Vorarbeit von Max den Ausgleich zum 1:1 markieren (8.Min.), jedoch Vasalunds legte nach und traf zum 2:1 – so endete das Spiel dann auch.  Wieder hat sich die Mannschaft den ersten Platz nehmen lassen – somit musste man gegen den Erstplatzierten der Gruppe T antreten. Wir bekamen es also mit dem TSV Schott Mainz zu tun. Wer den TSV nicht kennt – es handelt sich um eine erstklassige Adresse des Jugendfußballes – ist nach dem FSV Mainz 05 die zweite Kraft in der Region. Und so präsentierten sich die Jungs auch. Das Spiel begann und die Mainzer machten gehörig Dampf, drückten uns erstmal in die eigene Hälfte. Nach 4 Minuten belohnten sich die Hessen mit der Führung – unsere Defensive wurde gehörig durcheinander gewirbelt. Wir taten uns schwer, nahmen den Kampf aber an und ließen uns  von dem Rückstand nicht beeindrucken. Mit viel Wille und Kampf hielten wir dagegen und wurden belohnt – Antonio jagte von halbrechts den Ball ins lange Kreuzeck zum 1:1 – 75 Sek. vor Schluß. Wir retteten uns ins Neunmeterschießen. Oh mein Gott – jetzt kamen die Erinnerungen hoch – die vier letzten Neumeterschießen alle verloren (HKM, Schweinfurt, Vaihingen, Provinzial Ostercup vs. Gladbach). Drei Schützen pro Team – wir beginnen. Max läuft an, Schuss nach unten links hart und platziert – der Torwart ist in der Ecke, kommt aber nicht hin – 1:0 für Feucht.

Mainz ist dran – der Schütze hämmert den Ball an die Latte – weiter 1:0 für Feucht. Jetzt macht sich Jan bereit, legt den Ball auf den Punkt – vier Meter Anlauf und den Torwart ins andere Eck geschickt – der Ball schlägt unten rechts zum 2:0 für Feucht ein.

Jetzt wieder Mainz – und der Schütze lässt sich nicht beirren, schießt platziert nach unten rechts und verkürzt aus 1:2. Nun lag es an Mert, unserem dritten Schützen. Mert legt sich den Ball auf den Punkt, läuft an und schießt halbhoch in die MITTE – was für ein kaltschnäuziger und abgezockter Jungkicker – der Torwart springt in die Eck und ist somit geschlagen – der SC besiegt den TSV Schott Mainz n.N. mit 4:2.

Grenzenloser Jubel im gesamten Feuchter Lager – und der wird nochmal lauter als wir erfahren wer der Gegner im Viertelfinale wird – BORUSSIA DORTMUND!!!! Witzig, weit vor dieser Konstellation haben wir mit den Dortmunder Spielern ein Erinnerungsfoto gemacht – und jetzt kommt es tatsächlich zu einem Spiel der beiden Teams.

IMG-20170604-WA0009

Was hier dann ablief ist ein verdammt großer Film und wird vielen Spielern (besonders von uns) in Erinnerung bleiben.

IMG-20170604-WA0061

IMG-20170604-WA0056

Der SC gab Gas, bearbeitete die Borussen von Beginn an. Die Westfalen taten sich schwer – hatten wenig Platz und fanden keine Mittel sich der massiven Deckung der Zeidler zu entziehen.

IMG-20170604-WA0027

IMG-20170604-WA0021

IMG-20170604-WA0022

IMG-20170604-WA0046

IMG-20170604-WA0036

Dann die 5.Minute – ein Angriff der Borussen wird von Jan abgefangen – ein Blick und ein Pass auf Max – der schaltet den Turbo ein und lässt den Borussen-Keeper keine Chance – der SC geht gegen Borussia Dortmund mit 1:0 in Führung und alle Feuchter flippen aus.

 

IMG-20170604-WA0038

Jetzt dreht die Borussia auf – stemmt sich vehement gegen die drohende Niederlage – doch Kerem Can und seine Vorderleute lassen nicht viel zu.

IMG-20170604-WA0023

IMG-20170604-WA0020

Dann die Entscheidung – Max nimmt René bei einem Konter mit auf die Reise, bedient ihn mustergültig – 2:0 und Sieg für Feucht!!!

IMG-20170604-WA0060

IMG-20170604-WA0019

Was hier gerade passierte wird vermutlich noch lange in dem ein oder anderen Gedanken kreisen – und mit einem Lächeln noch lange erzählt werden.

Durchschnaufen, runterkommen und auf das Halbfinale konzentrieren. Hier bekamen wir es mit dem SF Oberried zu tun. Die Jungs haben gegen Blackburn Rovers mit 5:4 n.N. gewonnen. Das Spiel gegen die Borussia war ein Kraftakt, keine Frage, aber auch der Gegner hatte ein schweres Spiel hinter sich und musste einen Kräfteverschleiß kompensieren. Das Spiel begann und der SC war willig – verdammt willig und entschuldigt meine Ausdrucksweise – die Jungs waren „Geil“ aufs Finale – so hauten beide Mannschaften noch mal raus was sie bieten konnten, doch eine Mannschaft hatte ein Quäntchen mehr zu bieten – den Doppeltorschützen Max – der hatte ein rotes Trikot an und hinten stand drauf – 1.SC Feucht! Die gesamte Feuchter Mannschaft gab alles und Max veredelte die gute Leistung des Teams mit zwei Toren – so zogen die Jungs ins Finale ein.

Bis zum Finale hatten wir nun Zeit – viel Zeit. Über 1,5 Stunden mussten die Jungs warten bis sie zum Einsatz kamen. Unser Gegner war eine Mannschaft die wir schon während dem Turnier bespielt und besiegt hatten – Sporting Lokeren!

Zeitgleich mit dem Anpfiff des Finales passierte dann etwas was vermutlich die wenigsten Mannschaften und Zuschauer schon mal erlebt haben. Das Finalspiel startete und der Veranstalter begann mit der Siegerehrung! Es wurden über die Lautsprecheranlage vor dem Spielfeld wo gerade das Finale gespielt wurde die Plätze 3 – 8 geehrt. Grund war, dass die Glasgow Rangers um 16 Uhr vom Bus abgeholt werden sollten. Das die Mannschaft natürlich pünktlich zum Bus erscheinen muss um den Flieger in die Heimat zu bekommen ist ja nachvollziehbar, aber dann sollte man den Pokal im „Stillen“ übergeben und die anderen Mannschaften zusammen mit den Finalisten ehren. Nun, natürlich ist das Ansichtssache, aber eine Siegerehrung während dem Finalspiel hab ich so noch nicht erlebt und möchtte ich auch nicht mehr erleben. Jetzt aber zum sportlichen Geschehen – Sporting Lokeren hatte im Finale mehr Körner in Petto – drückte uns in die eigene Hälfte. Ein leichtsinniger Fehler in der Defensive machte es Lokeren einfach – nach 3 Minuten stand es 0:1. Auch jetzt gelang es uns kaum ein geordnetes Spiel aufzubauen – Sporting war unglaublich agil und druckvoll. In der 6.Minute fiel das 0:2 – jetzt wurde es noch schwerer – die Kräfte waren aufgebraucht. Einer unserer wenigen Angriffe brachte den Anschlusstreffer. Max, wer sonst, tankte sich auf der linken Seite durch und zirkelte den Ball in den rechten Winkel zum 1:2 (11.Min.). Etwas Hoffnung keimte auf, jedoch die Belgier ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und gewannen das Finale verdient mit 2:1 – herzlichen Glückwunsch!

Der 1.SC Feucht darf sich über einen sehr guten und tollen zweiten Platz freuen. Die Mannschaft hat gezeigt was in ihr steckt. In erster Linie ist das Ergebnis klasse und sehr erfreulich. Die Mannschaft ist nach Nackenschlägen zurückgekommen und hat Charakter gezeigt. Diese Platzierung geht also rundum in Ordnung. Ein ganz kleines „aber“ ist dennoch angebracht. Am ersten Turniertag spielte man stark auf, gewann die ersten drei Spiele souverän und verlor verdient gegen PAOK Saloniki. Das die Mannschaft jedoch den Schalter gegen den MSV Duisburg nicht wieder auf null stellen konnte ist schade – hier wäre eine besser Platzierung tatsächlich möglich gewesen, denn nichts gegen den MSV,  aber hätten wir das Team aus der Wedau vor PAOK bespielt, dann wäre das Ergebnis sicher anders ausgefallen. Es könnte aber auch noch einen anderen Grund geben. Unser Maskottchen Reini kam erst am zweite Turniertag zum Einsatz – wäre es am ersten Tag schon anwesend gewesen – wer weiß wo es dann hingegangen wäre?

Also, nichts desto trotz – alles ist gut und der 1.SC Feucht wurde von seinen 2006ern absolut super und würdig vertreten.

Nach der Siegerehrung,

20170604_162229

die bekanntlich nur noch aus zwei Mannschaften bestand, wurde alles in Windeseile zusammen gepackt und der SC-Tross begab sich auf die Heimreise. Gegen 22 Uhr trudelten dann auch die letzten Mitreisenden im Frankenland ein – gesund, aber leicht erschöpft.

Am Ende bleibt folgendes stehen: Der 1.SC Feucht holt einen tollen 2.Platz in der Goldrunde bei einem starken Turnier. Die Mannschaft bestand aus 10 Spielern. Natürlich haben wir einen Star im Team, der wäre aber ohne das Team kein Star und auch recht einsam – deshalb ist das Team der Star. Auch ist es vollkommen egal wer hier die Tore schießt, denn ohne einen guten Vorbereiter kann der Torschütze nicht treffen. Das Team beginnt hinten und endet vorne – jede Position hat den gleichen Stellenwert und ist enorm wichtig – generell gilt: nur mit einer starken Defensive kann ein Team erfolgreich sein und über das Mittelfeld und den Sturm Erfolge einfahren. Wenn alle Mannschaftsteile funktionieren kann man etwas erreichen – darum ist mein Star der Mannschaft beim U11 Provinzial Pfingstcup der Spieler Kerem Can – Jan – Mert – Deniz – Dyami – Adrian – Domi – Antonio – Max – René.

Noch ein Wort an die Gastspieler und deren Eltern. Adrian, Dyami und Domi,

20170603_082143

vielen Dank für euren Einsatz. Ihr habt das Team toll  unterstützt und euch richtig klasse reingehauen. Es war sehr schön anzusehen wie ihr euch in die Mannschaft integriert habt bzw. wie euch auch die Mannschaft aufgenommen hat. Überhaupt steht euch die Farbe Rot sehr gut. Ein großes Dankeschön auch an eure Eltern, die dieses Wochenende mitgestalteten und sich toll in die Gemeinschaft einbrachten.

Soderla, jetzt bin ich dann auch langsam am Ende (im wahrsten Sinne des Wortes) … anbei bekommt ihr noch ein paar bildliche Eindrücke – viel Spaß dabei!

IMG-20170603-WA0028

IMG-20170603-WA0035

IMG-20170603-WA0039

IMG-20170604-WA0018

IMG-20170604-WA0100

IMG-20170604-WA0119

IMG-20170604-WA0096

IMG-20170604-WA0072

IMG-20170604-WA0093

IMG-20170604-WA0092

IMG-20170604-WA0088

IMG-20170604-WA0087

IMG-20170604-WA0086

IMG-20170604-WA0085

IMG-20170604-WA0083

IMG-20170604-WA0081 - Kopie

IMG-20170604-WA0073

IMG-20170604-WA0013

IMG-20170604-WA0017