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Geschwächter SC holt drei Punkte

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Am heutigen Sonntag fand die Partie 1. SC Feucht : JFG Biebertgrund III (gibts eigentlich noch „normale Mannschaften in dieser Liga?? Auch hier heißt es nämlich o.W. gegen n.a) statt. Nach dem gestrigen Freundschaftsspiel gegen den SV Johannis war: die Erwartungshaltung sehr groß. In Unterzahl – aufgrund des Verletzungspechs – gewann die D4 mit sage und schreibe 8:2. Zwar hatten sie heute auch keinen Auswechsler, da der einzige überschüssige Mann sich beim Aufwärmen seinem Knie geschlagen geben musste, doch wenigstens waren sie vollzählig.

bty

Ob die Mannschaft mit soviel Spielern überhaupt was anfangen kann? Hoffentlich wird es ihnen nicht zu eng am Platz…

Anfangs schaut es noch recht stöpselig aus, keiner der Mannschaften will so richtig ins Spiel kommen. Der SC führt zumindest im statistischen Vergleich Ballbesitz, doch torgefährlich sieht anders aus. Ein Lichtblick in der zwölften Minute: Feucht greift wieder an, der Ball rollt bei Jannek in der Mitte. Semi kommt, Semi sieht, Semi läuft – und Jannek schlängelt den Ball durch die Gegner durch. Semi kriegt ihn, Semi schießt ihn und Semi trifft ihn!! 1:0! Liebe Gäste, zehrt davon, denn in den folgenden Minuten gibts nur Saures. Biebertgrund wird wach und die feuchten Füße laufen nicht mehr. Der Gegner wird immer fordernder und unsere D4 steht sich selbst immer mehr im Weg. Finn tut sein Bestes bei den häufiger werdenden Torschüssen, doch in der 25. Minute kann er ein 1:1 nicht mehr verhindern. Bis dahin stand der Gegner dreimal allein direkt vor ihm und er hat alle gehalten, doch der vierte rutscht ihm über den weit ausgestreckten Fuß und hoppelt in unser Netz. In der letzten Spielminute der ersten Halbzeit gerät der Ball plötzlich und unerwartet doch irgendwie in die Gäste-Hälfte. Semi schafft es sogar noch mit dem Ball von links weiter nach vorn zu stoßen, wird aber durch drei Gegenspieler arg in Bedrängnis gebracht. Er kickt den Ball zur Mitte, wo Justin „Der Schuh“ perfekt steht und den Ball hinter die Torlinie umleitet. 2:1 zur Halbzeit!

Hier sind wir wieder, Glück auf für die nächste halbe Stunde. Ganz in meinem Gastgeber-Eifer beschließe ich dem gegnerischen Torwart Gesellschaft zu leisten. Er war in letzter Zeit sehr einsam und vielleicht wirke ich anziehend sodaß das Spiel ein bißchen mehr bei ihm stattfindet. Ich komme nicht recht weit, höre ich von unseren Fans unzufriedenes Raunen und vom Trainer ein „Echt jetzt?“. Was passiert ist, kann ich leider nicht erzählen, es stand dann jedenfalls 2:2. Die Experten von der Außenlinie rätselten im weiteren Spielverlauf, was der SC gerade getan oder nicht getan hat, wer Schuld und wer Verantwortung trägt, wieviel Spieler ein SC am Platz haben sollte, und ob es einen kausalen Zusammenhang zwischen Trainerposition und Spielstand gibt.

bty

Vielleicht hat Feucht einfach noch nicht bemerkt, daß es einen Seitenwechsel gab. Die Passrichtung gab meistens Anlass zur Sorge, daß die D4 aufs eigene Tor spielen möchte und der Gegner sie nur daran hindert. Erst in den letzten zehn Minuten war wieder ein Fußballspiel zu sehen. Da war ein bißchen Bewegung, ein bißchen Passgenauigkeit, ein bißchen Spielzüge und ein bißchen Toreifer zu sehen. In der 52. Minute gab es sogar fast eine Torchance, nachdem Biebertgrund im Strafraum ein bißchen gefoult hatte. Dem Schiri war das aber ein bißchen zuwenig, sodaß kein Elfer daraus wurde. Wir hatten aber noch ein bißchen Zeit, und dieses Quäntchen reichte Niklas, um in der 60. Minute von rechts sauber ins lange Eck zum 3:2 Endstand zu verwandeln.